Ziele und Inhalte

Der Bachelor-Studiengang "Luft- und Raumfahrt-Informatik" soll die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die notwendig sind, um interdisziplinäre Inhalte aus Physik, Elektronik, Mathematik, Ingenieurwissenschaften und Informatik in dem Fachgebiet Weltraumwissenschaften, Luft- und Raumfahrttechnik zur Lösung anspruchsvoller Aufgabenstellungen anwenden zu können. Der Studiengang besteht aus Pflicht– und Wahlmodulen sowie der Bachelor-Arbeit.

Ein UNVERBINDLICHER Studienplan zur Information kann hier eingesehen werden.

Schwerpunkte des Studiums sind:

Mathematik:

  • Mathematik für Ingenieure und Informatiker


Luft- und Raumfahrttechnik:

  • Einführung in Luft- und Raumfahrtsysteme, Bodenleitzentralen,
    Telemetrie und Telekommando, Borddatenverarbeitung,
    Luft- und Raumfahrt-Dynamik, Sensordatenverarbeitung,
    Autonome Systeme


Informatik:

  • Softwaretechnik, Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken,
    Programmierpraktikum, Rechnernetze und
    Informationssysteme
  • Mikroprozessoren und Embedded Control
  • Automatisierungs- und Regelungstechnik, Meßtechnik,
    Regelungstheorie, Steuerungstechnik, Auswertung
    von Messungen und Fehlerrechnung


Physik:

  • Einführung in die Experimentalphysik, Atmosphären- und
    Weltraumphysik, Physikalisches Grundpraktikum


Sonstiges:

  • Fremdsprachen (Englisch), Projektmanagement,
    Präsentationstechniken, Fachexkursionen


Master

Nach dem Bachelor kann das Raumfahrtstudium mit dem international ausgerichteten SpaceMaster (ein Eliteförderprogramm im Erasmus Mundus der EU, www.spacemaster.uni-wuerzburg.de) oder mit Space-Mathematics fortgesetzt werden, um einen Master of Science-Abschluss zu erreichen.

Promotion

An der Uni Würzburg bestehen exzellente Möglichkeiten anspruchsvolle Promotionen im Bereich der Raumfahrt und der Informatik durchzuführen, beispielsweise im internationalen Doktorandenkolleg „Identification, Optimization and Control with Applications in Modern Technologies“, das im Rahmen des Elitenetzwerkes Bayern gefördert wird.